Pietrover

Pietro, Du mal wieder,
mit neuem Song
gleich Stichwortgeber,
triffst den Nerv der Zeit.
Ist alles bald vorbei?
Putin, Krieg, aus und over?
Was uns blühen kann,
zeigt uns der Mars-Rover:
Eine Welt, in der man
Leben suchen muss,
z.B. nach einem Atombombenbeschuss.
Das wäre der allerschlimmste Fall.
Und wenn schon, es gibt bestimmt
noch viel mehr Leben im All.
Auch wenn es kosmisch halb so schlimm,
bleibt der Gedanke unbequem.
Vorbei – zwei Silben bilden die Zäsur,
unerbittlich läuft die Lebensuhr.
Unser Leben, es ist endlich.
Drum genieße, sei vergnüglich.
In Deinem Video anders, schau,
wird viel geweint, vor allem Frau.
Auf dem Boden kauen Mädchen
halbnackt dick belegte Brötchen.
Man sieht Dich auf dem Dache stehen.
Du rappst mit den Armen,
singst in the rain,
auf Deinem Kopf wie stets die Mütze
und die Füße in der Pfütze.
Ganz dörhen natt siehst Du schon aus,
als gäb’s kein Drinnen in Deinem Haus.
Dein Kummer trieb Dich auf die Höh‘.
Im Regen löst sich auf das Weh.
Frauen gehen k.o. im Ring –
ist bestimmt so ein symbolisches Ding.
Nathalie lag auch im Krankenhaus.
Man weiß noch immer nichts Genaues.
Sie wurde sicher doll verdroschen.
Die Liebe zum Zuhälter-Typ?
Vorbei, erloschen.
Sie ist schon ziemlich seltsam drauf,
flog mit gefälschtem Impfpass auf.
Die Karriere vorbei? Das wäre hart.
Doch uns bliebe so sicher manches erspart.
Vorbei – das kann auch Gutes bedeuten,
jedenfalls bei gewissen Leuten,
mit Blick auf Diktatoren hin,
zum Beispiel Kim Yong-un, Putin.
Doch an Menschen wie Dich
erfreut man sich.
Für Deine Fans & Lover
niemals Pietrover!