Wege

Igor Arslan

Der Mensch hat Wege. Sie führen ihn von hier nach dort oder umgekehrt. Man kann auf dem Weg sein, vom rechten Pfad abkommen oder vor dem Scheideweg stehen. Gleichgültig, welchen Weg wir nun einschlagen, das Leben selbst, als Weg beschrieben, führt uns vom Dasein ins ungewisse Dort – oft ohne Wegbeschreibung und dennoch zielsicher…

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schließlich muss man sich auf den Weg machen.

Die Jungen gehen es spielerisch an,

die Alten kämpfen um den Erhalt körperlicher Fitness,

und auch die dazwischen treiben es sportlich.

Manchmal begegnen wir seltsamen Wesen.

Da muss man durch, denn was für das Leben gilt, gilt auch für die eigenen Wege (auch ohne Schnee und Glätte):

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Manchmal ist man ganz froh, einfach alleine unterwegs zu sein und zu gucken, was vor einem liegt.

Dann sinniert man vor sich und guckt doch nicht nach vorne, sondern sieht etwas und fragt sich, was das alles eigentlich soll.

Oder erfreut sich an Pflanzen

oder anderen Wesen, die ganz andere Wegen haben.

Oder doch nicht?

Booten und Schiffen schaut man gerne zu, wenn sie von hier nach dort fahren.

Aber nicht jeder hat ein Schiff, und weil man nicht auf dem Wasser laufen kann, werden Brücken gebaut oder auch Stege.

Trotzdem kommt man manchmal nicht weiter.

Dann kehrt man wieder um.

Doch irgendwann muss man sich wieder entscheiden, wie es weitergehen soll.

und zum Glück geht es geht es ja irgendwie immer weiter.

Drüber hinweg und dann wieder runter

und dann fragt man sich, ob man nicht doch immer nur im Kreis läuft. Aber recht besehen, ist das eigentlich auch egal, so lange die Aussicht gefällt und das Ambiente stimmt.

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