Das akademische Tagesgeschäft II

Brigitte Aabach

Der Dekan begrüßt es, dass sich Kollegin A Gedanken macht, wie die Fakultät die Zugangsbedingungen für Berufstätige ausgestalten könnte.

– Ich habe ein Problem mit der Zwischenprüfung. (Ja?)
– Ich bin bei Prof. Sch im HS, er würde mich dort die ZP machen lassen, weiß aber nicht, ob das erlaubt ist. (Sie dürfen ein HS im Aufbaumodul erst besuchen, wenn Sie die ZP im Basismodul in einem PS abgelegt haben.)
– Weiß ich eigentlich. Aber sie fehlt mir noch. Und ich bin schon im HS.
– Warum stellt Ihnen Herr Sch nicht einfach eine Zwischenprüfungsklausur, korrigiert und bewertet sie? Niemand hindert ihn daran.
– Er schickte mich zum Prüfungsamt, ob das erlaubt ist. (Ist nicht erlaubt, klar.)
– Die Frau dort sagte, höchstens wenn eine schriftliche Genehmigung von Ihnen vorliege, würde sie es akzeptieren.
– Sie meinen also, ich soll Herrn Sch schriftlich die Ausnahmegenehmigung erteilen, dass er sich nicht an die Prüfungsordnung halten muss?
– ?
– Sagen Sie Ihrem Professor, dass er es auf die eigene Kappe nehmen muss, wenn er sich nicht an die Ordnung halten will. Wenn jeder Prof. seine Studenten durchs Haus schicken würde, um von andern schriftliche Absicherungen abzuholen, statt selbständig zu entscheiden – was meinen Sie, was ich hier dann für eine Fluktuation hätte.

Ihr Büro muss Prof. A an einen neu eingerichteten Lehrstuhl abgeben, der den ganzen Flur bekommt. (Flucht in sichere Werte, denkt Prof. A, ein amerikanischer Finanzwissenschaftler nimmt den Ruf in die deutsche Provinz an, 10 Milliarden Dollar vernichtet, eine habilitationsadäquate Leistung?)

Die Tür ist verschlossen, einen Schlüssel hat Prof. A noch nicht, aber die Putzfrau öffnet bereitwillig: Ich habe gestern stundenlang hier geputzt, aber bei diesem Boden ist nichts mehr zu retten. Hier ist er durch, und dort sind Risse! Ich kann nicht richtig arbeiten, das Wasser würde durchsickern. Und wie das aussieht. Also tut mir Leid, ich hab’ alles versucht. Vielleicht sieht man es nicht mehr so, wenn die Möbel drin sind. Die Flecken gehen nicht mehr weg. Bis nach vier war ich hier drin. Dort sind neue Böden reingekommen, hier wäre es nötig. Aber ich zeig’ Ihnen ein Büro, das ist noch schlimmer. Kommen Sie!

Prof. K hat Studenten angekündigt, dass er bis 75 (also noch acht Jahre) Prüfungen annehme. Ein anderer Prof. K hat bereits mit 61 auf seine baldige vorzeitige Pensionierung hingewiesen und Prüfungswünsche abgewehrt. Die meisten Emeriti führen ihre anstehenden Prüfungen zu Ende, betreuen noch die, die sie aus ihren Seminaren kennen. Der P dagegen freute sich gerade darüber, dass mit 65 das Prüfen endlich aufhört. Und einer verschwand einfach, in seinem Büro fand man beim Ausräumen einen Stapel unkorrigierter Staatsexamensarbeiten. Andere weigern sich, ihr Büro abzugeben. Einmal musste sogar das Schloss ausgewechselt werden, damit der Nachfolger einziehen konnte.

Der Institutsdirektor dankt Kollegin A dafür, dass sie in diesem ersten Fall des neuen Hochschulzugangs für Berufstätige eine schriftliche und mündliche Aufnahmeprüfung veranstaltet. (Kindererziehung ist in diesem Gesetz der Berufstätigkeit gleichgestellt.)

Per E-Mail die Aufforderung, eine Unterschriftenliste zu unterschreiben gegen die beabsichtigte Vorverlegung des Vorlesungsbeginns in den September bzw. den März. Prof. A klickt sofort weiter, gleichwohl geht es ihr durch den Kopf: Wer beschließt das? Wer glaubt unbelehrbar, durch organisatorische Veränderungen wie die Verlängerung des Semesters oder Trimester oder ein Studienjahr die Hochschulbildung entscheidend zu verbessern? Und dann: Wie soll ich am PC eine Unterschriftenliste unterschreiben? (Bisher war sie immer im September in Urlaub gefahren.)

Frau Herr erkundigt sich nach dem Thema der Prüfung.
Sehr geehrter Mailinglisten-Nutzer, dies ist eine monatliche Infomail, die Sie über Ihre Mitgliedschaften in den Mailinglisten/e-Mail-Verteilern auf dem Server uni-k.de informiert. Mit den unten genannten Links und Passwörtern können Sie den Bezug der Mailinglisten beenden, Ihre eingetragene e-Mailadresse oder andere Einstellungen ändern. Wenn Sie sich austragen wollen: LESEN SIE DIESE e-Mail!

Auf dem Flur bohren und schleifen Berufstätige. (Sie qualifizieren sich fürs Medizinstudium.) Prof. A erinnert sich an Zeitungsberichte über Mieter, die von Spekulanten mit Baggern aus ihren Wohnungen getrieben wurden.

Eine Studentin hat ein Problem, sie braucht noch einen Schein für ein vier Semester zurückliegendes Seminar, sie merkte erst jetzt – geänderte Prüfungsordnung – dass sie den Teilnahmenachweis noch benötigt. Die Anzahl der Scheine hat sich nicht geändert, murmelt Prof. A, sie erinnert sich an die Studentin, blättert aber trotzdem in ihren Listen zurück. – Hier sind Sie. – Ich habe ein ausgefülltes Scheinformular dabei. Frau A unterschreibt, kreuzt „erfolgreiche Teilnahme“ an (wer würde unterstellen, dass das Kreuzchen absichtlich vergessen wurde, um hinterher „Leistungsnachweis“ anzukreuzen.) und sieht dann in der Unterzeile, dass ein Formular für das fachpraktischen Modul vorliegt. Tut mir leid, sagt sie, Sie besuchten damals ein fachwissenschaftliches Seminar, ich kann Ihnen nicht die Fachpraxis bestätigen. Eine Freundin, wendet die Studentin ein, hat damals aber einen fachpraktischen Schein bekommen. Frau A kann das anhand der Liste ausschließen. Ja dann, sagt die junge Frau, ich dachte schon, dass es Probleme gibt, und zieht einen ausgefüllten Schein fürs fachwissenschaftliche Modul aus der Tasche.

In unserer Universität, so eine der leistungsorientierten Erfolgsmeldungen des Präsidenten, finde – im Vergleich zu allen anderen Hochschulen des Landes – am meisten Studium pro qm statt. (Ignoranten nörgeln über volle Hörsäle.)

Hallo,
ich möchte Sie fragen, ob Sie noch einen Platz für mich für eine Examensklausur für diesen Prüfungszeitraum haben?
Mein Problem ist, dass ich erst letztes Jahr, nachdem der Anmeldezeitraum abgelaufen war, erfahren habe, dass ich die im WS 08/09 geschriebene Klausur nicht bestanden habe und mich dann erneut anmelden musste. Da die Anmeldephase vorbei war, habe ich NN eingetragen und Frau F im Prüfungsamt war damit einverstanden, dass mir ein Prüfer zugewiesen wird. Nun steht auf dem aktuellen Klausurplan nicht die Klausur dabei, weshalb ich dann Frau F angerufen habe und sie meinte, dass ich schon angemeldet bin, aber noch keinen Prüfer habe, worum ich mich jetzt selber noch schnell kümmern müsste. Die nicht bestandene Klausur hatte ich bei Frau E geschrieben, sie wird aber für diesen Zeitraum mit Sicherheit schon belegt sein. Ich habe mich ja auch schon in diesem Semester für das Abschlusskolloquium angemeldet, sodass ich auch dieses Semester die Klausur schreiben müsste. Einige Themen habe ich mir auch schon überlegt.
Ich hoffe, dass Sie mir helfen können, da ich schnellstmöglich noch einen Prüfer finden muss (also diese Woche, spätestens nächste Woche)! Bitte machen Sie für dieses Semester für mich eine Ausnahme und nehmen noch einen weiteren Prüfling an.
Frau Herr fragt nach, wie sie sich vorbereiten könne.

Die Hausmeister können erst am Nachmittag. Vorsichtshalber will Prof. A dabei sein, um das Durcheinander in Grenzen zu halten. Als sie kommt, sind bereits die Anstreicher in ihrem Büro. Das neue ist wie ein Lagerraum voll gestellt, die Regale fehlen. Erstmal muss man die Hälfte wieder auf den Flur tragen. Die Hilfskraft taucht auf. Die Hausmeister bringen das Regal nach der Mittagspause, haben sie zugesagt. Am besten, Sie gehen wieder, sagt sie zu ihr. Warum bin ich überhaupt gekommen, denkt sie, am nächsten Tag hat sie die große Vorlesung und ein Hauptseminar. Die Unterlagen, die sie braucht, hat sie selbstverständlich zu Hause.

Pressemitteilung über den Verteiler der Fakultäten Kulturwissenschaft und Informatik:
Neuer Serious Games Award lockt mit insgesamt 28.000 € Preisgeldern
Hochkarätige Sponsoren und Jurymitglieder unterstützen die Preisverleihung
Ein Preis für Spieleproduktionen „Made in Germany“: Im Rahmen der Serious Games Conference 2009 wird erstmalig der Serious Games Award verliehen. Veranstalter der Verleihung ist neben dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. die nordmedia – Die Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH in Kooperation mit der Aktionslinie Hessen-IT des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.
Der mit insgesamt 28.000 € dotierte Serious Games Award wird in den Kategorien „Educational Game“, „Health Game“, „Corporate Game“ und „Persuasive Game“ vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Spieleentwickler, Publisher, Freelancer und Nachwuchskräfte mit Sitz in Deutschland. Als Sponsoren konnten die T. Krankenkasse und die Hannoveraner Black Lion Studios gewonnen werden. Verantwortlich für die Preisvergabe zeichnet eine hochkarätige Expertenjury bestehend aus Dr. Stefan G (Zentrum für grafische Datenverarbeitung e. V.), Moses Grohé (GEE Magazin) und Prof. Eku W (Hochschule für Bildende Künste).
Ausführliche Informationen sowie Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb können unter www…..abgerufen werden. Bewerbungsschluss ist der 31. n. 2009.
Zur Serious Games Conference: Die Serious Games Conference findet 2009 bereits zum dritten Mal im Rahmen der IT-Messe statt. Als Schnittstelle zwischen verschiedenen Industrie- und Wissenschaftszweigen richtet sie sich an ein breites internationales Fachpublikum. Den programmatischen Schwerpunkt der Konferenz bildet dieses Jahr das Thema „Corporate Games“. Mit diesem Begriff werden Industrieapplikationen und -simulationen für Corporate Training und Corporate Education zusammengefasst.
Frau Herr bittet um Literaturhinweise.

Sehr geehrte Frau Prof. Dr. A,
da F. W., Th. K. und ich (K. T.) im Rahmen des Seminars xy mit Ihrem Kollegen Herr K zu einem Pflicht-Museumsbesuch nach B fahren, können wir nicht an Ihrem Seminar teilnehmen und auch einen eventuell anstehenden Bericht aus der Gruppenphase zu diesem Termin nicht halten. Falls Sie das Referat unserer Arbeitsgruppe zu diesem Termin eingeplant haben, bitten wir um eine einwöchige Terminverschiebung….
(Die Präsentation der Ergebnisse der Gruppenarbeit ist seit vier Wochen für diesen Termin vereinbart.)

Frau Herr bittet darum, den Termin für die Klausur zu verschieben.
Auch der Kollege M hat beantragt, bis 67 lehren zu dürfen. Manchmal beherrscht der Staat die Psychologie.
Zahlreiche Hausaufgaben als E-Mail-Anhang: System stürzt ab.

Die Klausur soll nun doch stattfinden. Frau A stellt ein Thema für die Eignungsklausur (Frau Herr) auf der Basis des Buches, das sie ihr genannt hat und organisiert einen Raum und eine Aufsicht.

Die Institutskonferenz beschließt, dass Professoren nicht mehr als 100 Studierende für ein Hauptseminar zulassen müssen. (Für Vorlesungen gelten die feuerpolizeilichen Vorschriften für die maximale Raumbelegung.) Lehrbeauftragte sollen 70 akzeptieren!

Die Klausurleistung von Frau Herr bewegt sich auf Mittelstufenniveau (was nicht überraschen kann). Prof. A kann sich nicht dazu entscheiden, ihr dafür den Hochschulzugang zu öffnen. Sie erläutert Frau Herr, inwiefern die Leistungen nicht den Anforderungen (Abiturniveau) entsprechen. Das Problem der fehlenden Studierfähigkeit auch eines wachsenden Teils der Abiturienten ist Prof. A selbstverständlich gegenwärtig, sie zieht aber nicht den Schluss daraus, dass auf fehlende Kompetenzen stillschweigend zu verzichten sei, sondern lässt in ihrer Einführung eine entsprechende Klausur schreiben.

Dipl.-Soz. Lydia O von der UNICONSULT – Technologietransfer Existenzgründung der Universität teilt mit:
In diesem Jahr wurde zum dritten Mal der Transferpreis ausgeschrieben. Ausgelobt wurde er von der Industrie- und Handelskammer zu B., der Industrie- und Handelskammer L zu D, der Handwerkskammer O, der Initiative für Beschäftigung O und der Stiftung Standortsicherung Kreis L. Damit wollen die Organisatoren ein Zeichen setzen für die effektive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. 40 Bewerbungen, die beispielhaft für erfolgreiche Kooperationen zwischen beiden Seiten stehen, gingen ein.

Am Montag, dem …. 2009, ab 17:30 Uhr findet nun die feierliche Preisverleihung statt. Drei Finalisten werden ihre Gemeinschaftsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vorstellen. Den Festvortrag „Ist das Gehirn ein Computer? – Die Beziehung von Technik und Neurowissenschaften“ hält Herr apl. Prof. Dr. Dr. H. M. M von der Universität B. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt die Firma C die Teilnehmer zu einem Imbiss ein.

Wir wurden gebeten, Sie zur dieser Preisverleihung einzuladen. Die Preisverleihung findet im Technoparc der Firma C KGaA mbH statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Falls Sie an einer Teilnahme interessiert sind, richten Sie Ihre Anmeldung mit Ihren Kontaktdaten bitte an Frau V V von der Industrie- und Handelskammer O zu B. Wir hoffen, Ihnen sagt das Veranstaltungsprogramm zu.

Frau Herr bittet um einen Termin für die mündliche Prüfung. Da sie die Klausur nicht bestanden habe, entfalle die mündliche Prüfung, erklärt ihr Frau A. Sie teilt das Prüfungsergebnis dem Immatrikulationsbüro mit, unterrichtet auch den Dekan und den Direktor.

Beantwortet die SHK selbständig: Könnten Sie mir bitte die Zugangsdaten für den elektronischen Seminarapparat „J im N“ nennen? Ich könnte mir vorstellen, das Thema in meiner Examensprüfung zu behandeln und würde mich nun gerne in Ihre Literaturliste einlesen.
Immer diese E-Mails, die ans Sekretariat gerichtet sind – mit der Bitte: wäre es möglich, unsere Ankündigung über den Verteiler des Instituts für XY zu versenden? Vielen Dank und herzliche Grüße -, deren Anlage geöffnet werden muss, um die Information zu erhalten, die verbreitet werden soll: hier vom Studierenden-Treff die Lesung einer Kinderbuchautorin.

Frau Herr fragt an, wie oft sie die Prüfung wiederholen könne und fordert einen zweiten Versuch. Frau A hat von einem Kollegen den Tipp bekommen: zu behaupten, eine Wiederholung sei frühestens nach 6 Monaten möglich.

1. Ringvorlesung über „Blogs in der Medienpädagogik“
„Im dritten öffentlichen Beitrag zur Ringvorlesung >Medienpädagogik 2.0?!< richtet Th R das Hauptaugenmerk auf die Technologie von Blogs und deren schulischen Einsatzmöglichkeiten. Blogs sind öffentliche Tagebücher im WWW, die es in verschiedenen Formen gibt: Als persönliches Tagebuch, als projektbegleitende Notizen, als Plattform für Mitteilungen dienen sie zur Selbstdarstellung oder zur Selbstreflexion. Ein Schwerpunkt des Vortrags ist dabei der Austausch über die Technologie und den Einsatz im Unterricht unter Lehrerinnen und Lehrern.“
2. Vortrag zum „Einsatz des sTeam-Servers … Im Rahmen der Vortragsreihe des Arbeitskreises Schule und Computer (AK SchuCo) zum Profil >Medien und Bildung< berichtet Frau N M über den Einsatz des an der Universität S entwickelten sTeam-Servers in der Schule.“
„Im Vortrag von Nicole M geht es um den sTeam-Server, der bereits intensiv in seiner Funktion als Informationsplattform und riesiger Wissensspeicher genutzt wird. Dieser Vortrag soll Anregungen zu einem weitergehenden Einsatz des sTeam-Servers als Arbeits- und Kooperationsplattform im projektorientierten Unterricht geben. Ausgehend von der Erstellung von Portalseiten, wird anhand eines konkreten Beispiels aufgezeigt, wie der sTeam- Server im Unterricht der Sek. II von Schülern selbstständig zur Erarbeitung einer Lektüre genutzt werden kann. Abschließend werden Überlegungen dazu angestellt, wie sich dieses konkrete Beispiel auf ein allgemeines, fächerübergreifendes Konzept übertragen lässt.“
3. Live-Webcast zu „Web 2.0 in den Fachkulturen“. Im Partnerportal e-teaching.org findet im Rahmen des Themenspecials „Web 2.0 in der Lehre“ ein Live-Webcast mit Dr. K M
statt. (Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung ) „Die Vielfalt an Web 2.0-Werkzeugen stellt viele Lehrende vor die Frage: Welches Werkzeug ist denn nun für mich das Richtige? In ihrem Artikel >Fachkulturen als Herausforderung für E-Learning< hat sich Dr. K M jüngst mit den fachspezifischen Merkmalen im E-Learning intensiver auseinander gesetzt. Dabei
musste sie einerseits feststellen, dass in vielen Fachbereichen das Potenzial, das die Einbindung von E-Learning für die Lehre bietet, nicht ausgeschöpft wird. Auf der anderen Seite zeigten sich je nach fachspezifischem Kontext aber auch Grenzen für E-Learning 2.0.“
„Im begleitenden Chat haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit der Referentin direkt Fragen zu stellen. Die Veranstaltung ist kostenlos und online frei abrufbar. Nach der Veranstaltung steht der Webcast im Portal e-teaching.org weiterhin zum Abruf zur Verfügung.“
4. Leitfaden „Rechtsfragen bei eLearning“ aktualisiert im Auftrag des Multimedia Kontors H, der nun auch in einer überarbeiteten Fassung unter einer „Creative commons Lizenz“ veröffentlicht wurde. Der Leitfaden wurde bereits mit dem Europäischen eLearning Award 2008″ ausgezeichnet.

Im Leitfaden wird insbesondere auf das Urheberrecht eingegangen, das es bei der Verwendung aller nicht selbst produzierten Materialien (Texte, Grafiken, Fotos, Filme …) auch im eLearning-Bereich in Hochschulen zu beachten gilt. Für die Hochschullehre gibt es im Urheberrecht sog. Schrankenbestimmungen, über die eine gewisse Nutzung ohne explizite Zustimmung der Urheber möglich ist. Jeder Produzent von eLearning-Materialien – und nicht nur davon – sollte sich mit diesen Grundlagen auskennen, um Konflikte mit dem doch recht komplexen Urheberrecht zu vermeiden. Zum Urheberrecht gibt es des Weiteren eine Broschüre von „irights.info“ und der EU-Initiative „Klicksafe“, die beschreibt was Nutzer von Web 2.0-Plattformen wie MySpace, YouTube, oder flickr hinsichtlich Urheberrecht und Persönlichkeitsrechten anderer Nutzer wissen sollten.
Der eLearning-Newletter der Universität S berichtet über Aktuelles aus dem Bereich eLearning. Im Fokus stehen hochschulinterne und interessante externe Aktivitäten.
Ein Abonnieren des Newsletters ist durch einen Eintrag in die entsprechende E-Mail-Liste möglich. Senden Sie dazu den Befehl subscribe in der Betreff-Zeile an die E-Mail-Adresse…
Eine Abmeldung vom eLearning-Newsletter ist ebenfalls jederzeit wieder möglich, indem Sie…(Wer will das alles lesen?)

Prof. A hat ihre Arbeit immer sehr gern gemacht. Es freut sie, wenn Studierende etwas verstehen, was sie bisher nicht verstanden. Zu ihren Forschungsgebieten hat sie zahlreiche Aufsätze und einige Bücher publiziert, aber auch ein gut verständliches Lehrbuch. In ihrem Engagement fiel es ihr zu spät auf, dass sie damit ihr wissenschaftliches Renommee in den Augen der Fachkollegen ruiniert hatte. Ich möchte es nicht mehr erleben, denkt sie unvermittelt, dass Amokläufer auch die Uni stürmen.

Liebe X, würdest Du bitte den Anhang an alle in der Fakultät mailen? Vielen Dank und viele Grüße P
Betreff: Einladung zur Tagung Lehrereignung
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, das ZfL der Universität T veranstaltet am 16. und 17. n. 2009 in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft eine Tagung zur Frage der Lehrereignung: „Auf den Lehrer kommt es an“ – Geeignete Lehrer/innen gewinnen, (aus-)bilden und fördern. Die Thematik ist derzeit sehr aktuell, an vielen Hochschulen, resp. den jeweiligen Zentren für Lehrerbildung, werden diesbezüglich Verfahren entwickelt, angewandt und erforscht. Von daher gehen wir davon aus, dass ein gemeinsamer Austausch und sich möglicherweise daraus ergebende Synergieeffekte sehr sinnvoll sind. Daher möchten wir Sie sehr herzlich zu dieser Tagung einladen! Im Anhang finden Sie den Tagungsflyer sowie ein erläuterndes Papier zum Konzept und zu den Zielen der Tagung. Die Einladung ist ebenfalls auf dem Postweg zu Ihnen, dem Brief liegen jeweils auch einige Druckexemplare bei. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch mögliche Interessierte aus Ihrem Umfeld auf die Tagung aufmerksam machen würden. Da dies meist ökonomischer und schneller über elektronische Wege geht, haben wir beide Kommunikationswege gewählt.
Die Tagungswebsite www….ist noch im Aufbau, es wird täglich daran gearbeitet. Anmeldungen zur Tagung sind ab dem … über diese Website möglich.

Bei allen, die uns in dieser Woche mit der Benennung von Politikverantwortlichen in ihrem Bundesland weitergeholfen haben, ein herzliches Dankeschön! Die Einladungen zur Tagung an diesen Personenkreis sind ebenfalls auf dem Weg. Wir freuen uns darauf, Sie hoffentlich bald erneut in T wieder zu sehen.

– Sehr geehrte Frau Prof. A, wir freuen uns, Ihnen unsere aktuelle Neuerscheinung vorstellen zu können…
– Die Bibliotheksbeauftragte kündigt die Auflösung des Semesterapparats an (falls nicht innerhalb einer Woche Verlängerung beantragt wird).
– Frau Herr bittet um Unterlagen bzw. Literaturhinweise, um sich gezielt vorbereiten zu können.
– Ein Sex-Angebot von Jane (inzwischen funktioniert der Spam-Filter fast lückenlos).
– Eine Doktorandin aus New Delhi interessiert sich für die Forschungsergebnisse von Prof. A. (Wahrscheinlich werden auch einige seriöse Anfragen unterdrückt.)
– Das erste Emeriti-Treffen regt an, im Internet eine Emeriti-Galerie aufzubauen.

Drei Studentinnen nach der Sprechstunde: Wir haben das Referat am Freitag (übermorgen), aber die Bücher sind ausgeliehen. Wir dachten, ob Sie die Texte haben. – Fällt Ihnen früh ein. – Wir haben so viel zu tun, so viele Referate. – Man muss damit rechnen, dass ein Buch mal ausgeliehen ist. – Doch wahnsinnig viel. – Letzte Woche hatte ich auch ein Ref. Es ist wirklich viel. Ich muss auch noch nebenher jobben. – Arbeit ja, aber nicht fürs Studium.
(Prof. A sucht im Regal, ob sie Kopien der zwei Aufsätze findet.) -Nee, hab‘ ich nicht hier. –Wenn wir es verschieben könnten? Prof. A ist es nicht recht, der Plan ist eng, dann nennt sie einen Termin am Semesterende. – Können Sie uns dann rechtzeitig die Kopien mitbringen? Sie wollen wohl überhaupt nichts tun! Die Literaturangaben zu ihrem Kurzreferat sind in der Literaturliste, Sie haben die Themenvergabe am Semesteranfang versäumt, ich habe Ihnen später trotzdem noch ein Thema gegeben. Jetzt soll ich Ihnen noch die Literatur kopieren. Soll ich Ihnen das Referat auch noch schreiben? (Schlechte Stimmung.)